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Eine Liebeserklärung zur Versöhnung

Heute wende ich mich dir mit einem Herzen voller Demut und Reue zu. Ich möchte meine tiefsten Gefühle für dich ausdrücken und unsere Beziehung in einem neuen Licht betrachten. Dieser Brief ist ein Bekenntnis meiner Liebe zu dir und ein Versprechen für eine gemeinsame Zukunft, die von Verständnis, Respekt und Versöhnung geprägt ist.

Die Worte, die ich dir heute schreibe, kommen aus der tiefsten Ecke meines Herzens. Ich möchte mich bei dir entschuldigen, für all die Momente, in denen ich dich verletzt oder enttäuscht habe. Ich war nicht immer der Partner, den du verdient hast, und das bedauere ich zutiefst.

Du, meine Liebe, bist das Beste, was mir je passiert ist. Deine Liebe, deine Güte und deine Geduld haben mich immer wieder demütig gemacht. Du bist für mich wie ein leuchtender Stern in der Dunkelheit, ein Zeichen der Hoffnung und des Glücks.

In unseren schweren Zeiten habe ich oft den Blick für das Schöne und Wunderbare in unserer Beziehung verloren. Ich möchte mich bei dir entschuldigen, dass ich nicht immer der Partner war, den du verdient hast. Ich verspreche dir, dass ich an mir arbeiten werde, um ein besserer Mensch und ein besserer Partner für dich zu sein.

Unsere Liebe ist kostbar und einzigartig. Sie ist ein Geschenk, das ich niemals für selbstverständlich halten sollte. Ich möchte unsere Beziehung vertiefen, unsere Kommunikation verbessern und dir zeigen, wie sehr du mir bedeutest.

Lass uns gemeinsam eine Reise der Versöhnung und des Wachstums antreten. Ich bin bereit, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um unsere Liebe zu stärken und zu schützen. Möge unsere Beziehung in Zukunft von Vertrauen, Respekt und Liebe geprägt sein.

Meine Liebe zu dir wird niemals verblassen. Ich liebe dich mit ganzem Herzen und möchte dir in guten wie in schlechten Zeiten zur Seite stehen. Lass uns unsere Vergangenheit hinter uns lassen und gemeinsam in eine glückliche und harmonische Zukunft blicken.

Bitte verzeih mir…

Hey Canim,

mal wieder so ein Tag,an dem ich hier sitze und ständig an Dich denke.
An die Nachrichten,die wir uns schickten.
An die Gespräche,die wir führten.
An die wundervollen Momente,die wir erlebten.

Wie oft wir miteinander lachten.
Wie oft wir miteinander weinten.
Wie oft wir uns über Dinge aufregten.
Wie oft wir uns angeschwiegen hatten.
Wie oft wir wieder aufeinander zugingen.

Mal muss ich bei den Erinnerungen lächeln und manchmal fange ich an zu weinen.

Weil Du mir so extrem fehlst.
Weil ich Dich so krass vermisse.
Weil mir,ohne Dich,ein wichtiger Teil in meinem Leben fehlt.

Als ob ein Stück von meinem Herzen raus gerissen wurde.
Als ob meine Seele in zwei Hälften geschnitten wurde.
Als ob alles Positive aus meinem Leben gesaugt wurde.

Einmal hatten wir – per SMS – miteinander geschrieben,aber es war eher sachlich und schon so,als wären wir total Fremde füreinander.

Und es tat,ehrlich gesagt,weh – sehr weh…

All\’ die Wärme,die Vertrautheit,die Herzlichkeit,welche zwischen uns mal herrschte…Ist das alles wirklich weg?

Diese \”besondere\” und \”magische\” Verbundenheit,wie wir sie anfangs nannten…Ist davon denn rein gar nichts mehr da?

Oder hatte das alles gar nicht wirklich existiert?

Ohne Dich ist nichts mehr ganz.
Nur noch halb.
Nicht mehr komplett.

Du wurdest mein Anker auf stürmischer See.
Du warst mein Fels in der Brandung.
Mein fehlendes Puzzlestück.
Mein zweites Ich.

Aber jetzt,wo wir keinen Kontakt mehr miteinander haben,sind da nur noch Löcher.

Leere Stellen,die nicht mehr gefüllt werden können.

Du hattest mich innerlich gewärmt,mir Halt gegeben,meinen Geist erleuchtet,meine Seele und mein Leben bereichert und meine negativen Gedanken geklärt.

Doch nun bist Du nicht mehr da.
Das Band zwischen uns ist nicht so stramm und fest,wie vorher.

Und ich empfinde seitdem eine unstillbare Sehnsucht.

Und was noch viel schlimmer ist,ist dieses unheilbare Gefühl von Heimweh…

Weil ich mich bei Dir,vom ersten Moment an,wohl gefühlt hatte.
Weil es sich,bei Dir und mit Dir,anfühlte,als wäre ich endlich angekommen.

Weil es sich anfühlte,wie zu Hause zu sein.

So sicher und geborgen fühlte ich mich bei Dir.

Diese Sicherheit und Geborgenheit habe ich nun nicht mehr,und so treibe ich ziellos,orientierungslos durch die stürmische See des Lebens.

Kein Anker und kein Fels mehr da.
Nichts,was mir Halt geben kann.
Kein Ziel mehr vor Augen.
Träume und Wünsche sind verloren gegangen.
In unerreichbare Ferne abgedriftet.

Und jeden Tag treibe ich einfach nur dahin.
In der Hoffnung,jeden einzelnen Tag ohne Dich irgendwie zu überstehen.

Und das bisschen Kraft,was ich noch aufbringen kann,nutze ich für Mira,die Dich genauso sehr vermisst,wie ich.

Jeden Tag erzähle ich ihr von Dir,und Du müsstest sie mal sehen,wie sie sich freut,wenn ich deinen Namen nenne.

Ja,ich spreche deinen Namen öfter laut aus.

Weil er mich an den wundervollsten Menschen erinnert,den ich jemals kennenlernen durfte.

Auch,wenn wir nicht immer einer Meinung waren.
Auch,wenn wir uns mal gestritten hatten.
Auch,wenn wir uns mal angezickt hatten.
Auch,wenn wir uns mal nichts zu sagen hatten.

Du warst für mich immer ein Diamant unter all\’ den Holzkohlestücken.
Ein wahres Juwel.
Kostbarer und wertvoller,als jeder Topf voll Gold.

\”Eine seltene,königliche Blume\”.

Du warst mein Regenbogen an trüben und trostlosen Tagen.
Du warst mein hell leuchtender Polarstern in finstester Nacht.
Du warst mein wärmender Sonnenschein in frostigen Zeiten.
Du warst mein Himmel voller Geigen.
Du warst meine rosarote Brille,durch die diese ganze verdreckte Welt auf einmal wunderschön aussah.

Seitdem Du weg bist,erscheint alles wieder grau in grau.

Ich versuche auch nicht mehr,mir die Welt selber bunt zu färben.

Denn ich bin nicht Du.

Du hast so eine ganz eigene Art,an Dinge heran zu gehen und sie zu betrachten.

Und im Gegensatz zu mir,hast Du die Ausdauer und die Disziplin,durchzuziehen,was Du in Angriff nimmst.

Dafür hatte ich Dich immer bewundert – und ich tue es heute noch.

Du hattest mich öfter in die richtige Richtung gelenkt,mein Leben bewusst zu ändern.
Und wie stolz Du jedes Mal auf mich warst,wenn ich den allerkleinsten Schritt nach vorne machte.

Und wie enttäuscht Du von mir warst,wenn ich wieder zwei Schritte zurück ging.
Wenn ich wieder in alte Verhaltensmuster fiel.
Wenn ich genau das Gegenteil von dem machte,was ich versprach.

Trotzdem hast Du mich jedes Mal erneut aufgefangen,an mich geglaubt,mir Mut zugesprochen und mich nicht aufgegeben.

Ich hatte sehr viel Zeit,darüber nachzudenken.
Jetzt verstehe ich es.

Die meiste Zeit verhielt ich mich total widersprüchlich – extrem ambivalent.
Größtenteils unbewusst,aber ich tat es.
Ganz besonders,was unsere Freundschaft anging.

Und auch,wenn jede Entschuldigung zu spät kommen mag…Es tut mir aufrichtig leid,dass ich Dich so oft enttäuscht hatte.
Dich wütend gemacht hatte.
Dich an mir und unserer Freundschaft zweifeln ließ.

Bitte glaube mir,wenn ich Dir sage,es lag nie eine böse Absicht in meinem Verhalten.

Und bitte verzeih mir,irgendwann,alle meine Fehler.

Und bitte verzeih mir,dass ich Dich so sehr idealisiert und auf ein Podest gestellt hatte,dass ich Dich zu meinem kleinen,eigenen Universum gemacht hatte.

Ich habe Dich damit eingeengt,bedrängt und erstickt.
Habe Dir quasi die Luft zum Atmen genommen.

Ich hoffe,Du kannst wieder freier und unbschwerter atmen,seitdem wir keinen Kontakt mehr haben.

Für Dich ist es auf jeden Fall besser so,denn ich würde Dich wieder nur enttäuschen,Dich mit meiner Art und meinem Verhalten nur unnötig runter ziehen.

Das hast Du nicht verdient.

Du verdienst von Allem nur das Beste.
Und das wünsche ich Dir von ganzem Herzen.

Möge Gott immer an deiner Seite sein.

Pass gut auf Dich auf.

In Liebe,

Deine Sweety

Ich vergebe uns beiden

Hey Canım,

Ich weiß, es ist einige Zeit her,daß der Kontakt zwischen uns abbrach.
Und ich will ehrlich sein und Dir hiermit mitteilen,daß ich diese Kurzschlusshandlung von mir schon bereut hatte,als ich meine letzte Nachricht an Dich abschickte,aber deine letzten Worte trafen mich so tief in\\\’s Herz,daß ich dachte,es würde in 1000 Stücke zerbrechen.
Die ganze Zeit frage ich mich,warum und wie es so kommen konnte…und ob es allein an mir lag…
War ich zu anhänglich die meiste Zeit?
War es,weil ich mehr für Dich empfand,als nur Freundschaft?
Hatte ich zu viel von mir gegeben?
Oder war es nicht genug?
Hatte ich Dich in irgendeiner Weise bedrängt?
Oder hattest Du wirklich das Gefühl,Du seist mir nicht wichtig genug?
Wegen der 10 Tage Funkstille?
Ich wollte Dir,uns,Dich nur die nötige Zeit geben,um etwas zur Ruhe zu kommen,weil wir vorher das Missverständnis hatten.
Wollte Dir deinen Freiraum lassen,den Du doch zwischendurch immer mal brauchst.
Ich wusste auch ehrlich gesagt nicht,wie ich auf Dich zugehen sollte.
Du weißt ja,daß ich eher der Typ Mensch bin,die gerne Konflikten aus dem Weg geht.
Und Du hattest Dich ja auch nicht gemeldet in den 10 Tagen.
Also dachte ich…ja was dachte ich eigentlich?
Mich überkam nach diesen 10 Tagen einfach nur eine unaussprechliche Angst,Dich zu verlieren.

Und durch meine blöde Nachfrage hatte ich Dich provoziert und wütend gemacht.
Das war wirklich nie meine Absicht,Canım.
Ich hatte einfach nur so eine verdammte scheiß Angst.

Trotzdem hättest Du nicht so mit mir reden dürfen.
Deine Worte schnitten tiefer,als jedes Messer.

Ja,ich hatte viele Fehler gemacht und vielleicht hätte ich Dir niemals sagen sollen,was ich empfinde.
Vielleicht war es aber auch richtig?
Aber was bitte ist denn richtig und was falsch?
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr.

Ich weiß nur,daß alles was ich für Dich empfunden hatte,aufrichtig und ehrlich war und ich hatte Dich nie angelogen.
Auch war ich niemals egoistisch und das weißt Du.
Deswegen verstand ich diesen Vorwurf nicht.
Genauso wenig verstand ich es nicht,als Du sagtest,ich wäre nicht für Dich da gewesen.
Ich war immer für Dich da.

Oder lag es gar nicht an mir?
Hattest Du Angst, ich könnte irgendwann irgendetwas von Dir erwarten?

Ich hatte nie Erwartungen an Dich.
Ich hatte nie irgendwelche Hoffnungen.

Ich hatte nur zwei kleine Wünsche im Herzen.

1.) Akzeptiert zu werden,wie ich bin.
2.) Nicht mehr verletzt und weggestossen zu werden.

Aber so ist das nun mal mit Wünschen.

Nicht alle gehen in Erfüllung.

Ich finde es nur schade,dass wir niemals darüber vernünftig reden werden.
Oder vielleicht doch?
Eines Tages?

Trotz deiner letzten Worte trage ich Dich immer noch im Herzen,denn ich weiß, dass Du ein guter Mensch bist.
Und ich vergebe Dir.
Und ich vergebe mir.

Pass bitte gut auf Dich auf und möge Gott mit Dir sein,Canım.

In Liebe,
Deine Sweety

Das ist die Hölle für mich

Ich sollte mich ohrfeigen, weil ich dich mit meinen unnötigen Handlungen und mit meiner Dummheit verletzt habe. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es ohne zu zögern tun, denn das hast du wirklich nicht verdient. Ich mag dich wirklich und brauche nichts mehr, als dich lächeln zu sehen.

Und das Besondere ist, dass nur ich der Grund dafür sein will. Und ausgerechnet ich habe jetzt das Gegenteil getan. Das tut mir tief in meinem Herzen weh und es tut mir auch unendlich leid. Ich hoffe sehr, dass du mir wieder verzeihen und die Fehler, die ich gemacht habe, vergessen kannst. Ich verspreche dir, ich werde alles tun um dir zu beweisen, dass ich auch anders kann und dass du die richtige Wahl getroffen hast.

Du bist meine Seelenverwandte und dafür werde ich dich mein ganzes Leben lang lieben!

Ich beweise dir, dass ich es besser kann

Ich könnte mich selbst ohrfeigen, wenn ich nur daran denke, dass ich dich mit meinen Taten, mit meiner Dummheit, verletzt habe. Wenn ich die Uhr zurückdrehen könnte, würde ich es ohne zu zögern tun, denn du hast das auf keinen Fall verdient.

Ich liebe dich und möchte nichts anderes, als dich glücklich zu sehen. Und am besten will ich auch noch der Grund dafür sein. Und gerade ich habe nun das Gegenteil bewirkt. Das tut mir im Herzen weh und unendlich leid. Ich hoffe so sehr, dass du mir nochmal verzeihen und über meine Fehler, die ich gemacht habe, hinwegsehen kannst. Ich verspreche dir, dass ich alles dafür tun werde um dir zu beweisen, dass ich noch eine Chance verdient habe und du dich richtig für mich entschieden hast.

Du bist mein Anker und dafür werde ich dich mein Leben lang lieben!

Ich sage Entschuldigung

ich weiß, die letzte Zeit mit mir war alles anderes als leicht. Aber jetzt wird es langsam wieder besser. Ich danke Dir, dass Du die ganze Zeit über bei mir warst, dass Du nicht gegangen bist, auch wenn es so schien, als ob es keinen Ausweg geben würde. Du hast mich durch diese ganze dunkle Zeit getragen. Du hast meine kleinen Fortschritte und Erfolge mit mir gefeiert. Und was noch viel wichtiger war, Du hast mich aufgefangen, wenn es mir wieder schlechter ging. Ich frage mich, wie Du das alles ausgehalten hast. Ich habe Dich schon immer geliebt, aber jetzt ist es anders. Mein Gefühl für Dich ist nicht größer, sondern intensiver geworden. Ich weiß jetzt, dass Du genau der richtige Mensch an meiner Seite bist. Und dass Dein Versprechen “in guten, wie in schlechten Tagen” nicht nur so dahin gesagt war. Ich sage Dir Danke für alles und Entschuldigung für die schwierige Zeit mit mir.

Bitte verzeihe und vergebe mir!

Doch reichen diese wenige Worte aus? Sicherlich nicht. Wie konnte ich Dich, den Menschen, den ich mehr als alles andere auf der Welt liebe, verletzen? Wie gerne würde ich die Uhr zurückdrehen und das Geschehene ungeschehen machen. Die Liebe ist ein so wunderschönes zartes Pflänzchen, welches zum Gedeihen Zuneigung, Pflege und Achtsamkeit benötigt. Ich habe jedoch an dieser für mich so wertvollen Pflanze gezerrt und gezogen. Was mir nun bleibt ist zu hoffen, dass die Wurzeln unserer Pflanze stark genug mit der Erde verwurzelt sind und Du meine Entschuldigung annehmen kannst. Ich liebe Dich.

Verzeih mir bittte

Es fielen böse Worte, welche nicht hätten fallen dürfen. Die Situation eskalierte – dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bei dir entschuldigen! Ich war unfair zu dir, was ich unendlich bedauere, es leider jedoch nicht mehr rückgängig machen kann. Glaub mir, ich würde nichts lieber tun!

Ich weiß nicht, was mit mir los war. Ich war irgendwie nicht mehr ganz ich selbst. Möglicherweise war ich sehr gereizt durch meine Arbeit, auch wenn dies natürlich keinerlei Rechtfertigung für mein mieses Verhalten darstellt. Ich weiß, dass du ein gutes Herz hast und dir jenes sagen wird, dass ich es nicht böse gemeint habe.

Lass uns doch noch einmal über alles sprechen und den Streit so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. Ich will dich nicht verlieren! Ich liebe dich!

Das hier zu schreiben, fällt mir schwer

Das hier zu schreiben fällt, mir alles andere als leicht. Ich habe mir viele Gedanken gemacht wie man sowas formulieren kann oder sollte. Das ist alles ganz und gar kein Kinderspiel. Seine Gefühle in Worte zu fassen ist schwer. Aber diese Art von Gefühlen in Worte zu fassen ist fast unmöglich.

Du warst für mich schon seit längerem ein Mensch mit dem ich gern Zeit verbracht habe. Bereits von Anfang an habe ich gemerkt, dass ich mich freue in Deiner Nähe zu sein, dass ich Deine Art genieße. Auch wenn es mir jetzt echt schwer fällt. Ich möchte Dir sagen, dass ich Gefühle für Dich habe. Diese Gefühle gehen weit über ein freundschaftliches Maß hinaus. Ich würde sehr gerne an Deiner Seite sein, als Partner nicht nur als guter Freund. Auch wenn das für Dich bestimmt komisch ist. Ich kann nicht anders und will auch nicht weiter schweigen. Du sollst wissen, dass Du ein wundervoller Mensch bist und das du der Mensch bist der mich bezaubert.

Es tut mir leid

Es tut mir leid – Ich bekomme kaum Luft wenn ich diese Zeilen schreibe, mir liegt das, was ich dir angetan habe, wie ein Stein auf meinem Herzen. Ich spüre deine Wut, und wenn ich ehrlich bin, ich bin ihr gegenüber total hilflos. Ich weiß nicht genau, wie es dazu kommen konnte. Ich habe einen großen Fehler gemacht und dein Vertrauen auf das Spiel gesetzt.

Ich habe deine Gefühle verletzt. Ich habe damit etwas getan, was ich mir nie vorgestellt hätte, dass es soweit kommen würde. Denn seit ich dich kenne, habe ich mir immer nur eines gewünscht: Dass ich dich niemals verletzte, sondern immer zu Dir halte.

Zuerst habe ich mir gewünscht, dass ich die Zeit zurückdrehen könnte, um meinen großen Fehler rückgängig zu machen. Fakt ist, ich habe sehr viel Mist gebaut, der jetzt nicht mehr rückgängig zu machen ist. Alles was ich tun kann, ist für diesen Fehler einzustehen und Dich um Verzeihung zu bitten.

NAME, ich liebe dich verdammt nochmal. Du bist meine große Liebe, wie konnte ich dir das antun?

Gehören wir beide nicht zusammen?

Was kann ich nur tun, um dich wieder für mich zurück zu gewinnen?
Vielleicht möchtest du eine Weile nichts mehr von mir hören? Ich weiß es nicht, ich würde am liebsten zu dir laufen, dich in den Arm nehmen und dein Gesicht küssen. NAME, was soll ich tun? Mir laufen die Tränen.
Mein sehnlichster Wunsch ist ein Neuanfang für unsere Liebe.

Ich will jeden Kampf auf mich nehmen, um dein Vertrauen wieder zu gewinnen.
Ich möchte immer für dich da sein.
Ich wünsche mir, dass die Kälte zwischen uns weicht und wieder die Liebe uns wärmt.
Ich werde immer hoffen, dass wir beide noch einmal von vorne anfangen können.

Ich liebe Dich und trage nur eine Bitte in meinem Herzen:

Bitte verzeih mir.

Lass UNS wieder sein

Liebe Laura*,

Liebe meines Lebens. Du bist neben den Kindern das wertvollste in meinem Leben. Du bist mein Leben! Kannst du dich noch erinnern, wie wir uns kennengelernt haben?Mein Arzt nötigte mich zu einem Urlaub. Dort war jemand auf meiner Etage, der ebenfalls sehr einsam war und einen immensen Wunsch nach Kindern hatte. Mir war bewusst, dass sie mir das Gefühl, nach welchem ich mich sehnte, nicht geben konnte, aber mir zumindest das Leben retten könnte, indem ich nicht mehr alleine wäre. Aber ich genügte nicht, wurde abgelehnt. Als guter Freund taugte ich allerdings. Ein paar Tage später sah ich dich das erste Mal. In der Raucherecke. Du saßt schüchtern auf einer Bank schräg gegenüber und lächeltest. Ich wusste vom ersten Moment, dass du mir das Gefühl, welches ich brauche wie Luft zum atmen, geben könntest. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Durch die vorhergehenden Verletzungen hatte ich aber endgültig mit meinem Leben abgeschlossen. Ich wollte und brauchte nicht noch eine Verletzung um diesmal endgültig, auf Nummer sicher gehend, Schluss zu machen. Ich konnte mir im Traum nicht vorstellen, dass eine Frau wie du Interesse an mir haben könnte. Wir freundeten uns zwar an, verbrachten viel Zeit miteinander, aber ich wollte nicht nochmals verletzt werden und hielt die Illusion aufrecht mich in die Andere verliebt zu haben. Obwohl mein Herz vom ersten Blickwechsel an dir hing. Mehr Verletzung brauchte ich nicht. Mein Entschluss stand fest: Am Tag vor dem Urlaubsende die Bahn nicht fahren, weil ich mich vor selbige werfen würde. Und dann… Vor dem Wochenende vor der Entlassung standst du in der Raucherecke mit Tränen in den Augen vor mir.

“Ich habe mich in dich verliebt, aber du liebst die Andere!” Dieser Satz hat mir das Leben gerettet. Wir sind über das Wochenende zu dir gefahren und ich habe dir meine Gefühle offenbart, ohne jemals richtig zu stellen, wie es wirklich war (ich weiß bis heute nicht warum). Du denkst bis heute, dass du für mich zweite Wahl warst. Dabei warst du die Erste! Die erste Wahl für mich. Die Erste, welche ich liebte und die diese Liebe ebenfalls erwiderte. Das größte Glück auf Erden. Und ich durfte seit dem “das Gefühl” jeden Tag empfinden. Endlich konnte ich dauerhaft atmen. Leben. Ich hatte das erste Mal ein Leben. Und zusätzlich erfüllten sich meine Wünsche, Träume, Hoffnungen auf eine eigene Familie. Du sagtest: “Du brauchst jetzt niemanden mehr. Ich bin deine Familie!” Und darauf habe ich mich nur zu gern eingelassen. Wir waren etwas ganz Besonderes. Haben uns Kraft gegeben (aber auch Kraft gekostet). Allein die Dämonen unserer Vergangenheit standen uns im Weg. Wir haben sehr viel durchgemacht und hatten einige nicht schöne Zeiten. Jedoch wogen die schönen und glücklichen Momente diese allemal wieder auf.

Dich in den Arm zu nehmen alleine hilft jeden bösen Gedanken zu vertreiben. Ich habe dir nie gesagt, wie wichtig du für mich bist. Wie wertvoll. Wie sehr ich dich und was du für mich tust schätze. Und das tut mir unendlich leid.

Kannst du dich an unseren ersten Urlaub an der See erinnern? Die Fahrradtour Ende April? Baden mit Mütze!
Oder der Kurztrip nach Kiel, als ich dich mit Dänemark überraschte? Du hast geweint vor Glück. Oder unser Urlaub in der alten Schule? Der Anfang unseres ersten großen Wunders… Die Folge: die Geburt von Marianne*. Unser größtes Glück. Viele schöne Momente mit Marianne*. Dieses Glück noch gekrönt durch die Geburt von Joshua*. Unsere Familie war vollzählig.

Doch der Alltag holte uns ein. Der Stress mit der Gemeinde hat zusätzlich dafür gesorgt, dass alles schwieriger wurde. Wie konnte ich nur zulassen, dass du dich immer weiter von mir entfernst, dir das so leicht machen?! Dir, dem Wertvollsten in meinem Leben. Ein Narr und ein Egoist war ich und will es nie wieder sein. Wenn du mich nur zurück nimmst, um jeden Preis. Lass mich zu Hause sein, mich um unser Zuhause kümmern. Lass mich bei unseren Kindern sein, mich um unsere Kinder kümmern. Lass mich dich lieben, mich um unsere Liebe kümmern und dir beweisen, wie viel Liebe in uns ist.

Wir haben uns durch uns so sehr verändert. Zumeist zum Guten. Auch das ist besonders zwischen uns gewesen.

Wie stellst du dir ein zukünftiges Zusammenleben vor? Unter welchen Umständen finden wir wieder einen Weg zurück zu uns? Lass es uns nicht nur nochmal miteinander versuchen. Lass es uns diesmal richtig machen.
Lass uns gemeinsam durchs Leben gehen, denn ich werde es diesmal richtig und zu deiner Zufriedenheit machen. Euer Glück ist mir das Wichtigste. Ich will dich und ich will die Kinder um mich haben. Jeden Tag, als richtige Familie.

Du hast uns doch auch noch nicht aufgegeben, sonst hättest du nicht versucht einen Urlaubsplatz in unserer Pension zu bekommen. Lass uns diesen Urlaub machen. Egal wo, hauptsache als Familie. Ich weiß, dass du mich noch liebst, denn Liebe vergeht nicht. Man schließt sie höchstens weg. Glaube noch ein letztes Mal an mich und lass mich dir helfen den Schlüssel zu deinem Herzen wiederzufinden. Lass uns gemeinsam weitergehen, schon der Kinder zu liebe.

Es ist Weihnachten. Die Zeit der Wunder. Lass unser Wunder geschehen. Lass uns wieder eine Familie sein. Besser, als zuvor. Zufriedener. Wertgeschätzter. Glücklicher.
In ewiger Liebe

Dein Manuel*

PS:
Egal, wie du dich entscheidest, ich wünsche dir alles Glück dieser Erde und wäre gerne Teil dieses Glückes.

Auf den Umschlag schrieb ich:

Jedes Wort stammt aus meiner Feder, meinem Kopf, meinem Herzen.

 

*Namen geändert

Es tut mir leid

Ich weiß, was ich dir angetan habe. Sicher liest du nun diese Zeilen und denkst dir: Ja, ja, das hat er schon gesagt. Das meint er nicht so. Aber meine Liebe glaube mir, es tut mir leid. Es tut mir leid, was ich dir angetan habe. Es tut mir leid, dass du mir jetzt nicht mehr vertrauen kannst. Und es tut mir auch leid, dass ich so sehr verletzt habe. Es wäre falsch zu sagen, ich wollte das nicht. In diesem einen, kurzen Moment wollte ich es schon. Aber nur kurz danach meldete sich mein Hirn und mir wurde klar, was ich dir angetan habe. Ich habe unsere Liebe für ein kurzes Abenteuer aufs Spiel gesetzt. Als mir dies klar wurde, ist mein Herz zerbrochen.

Ich wusste, wie sehr dich das alles verletzen würde. Und ich hatte Angst, dass du mich jetzt verlässt. Das war meine größte Angst. Denn Schatz, du hast mein Leben besser gemacht. Durch deine Liebe fühlte ich mich geborgen und hatten einen Ansporn ein besserer Mensch zu werden. Jetzt, ohne dich, macht sich in meinem Leben eine große Leere breit.

Niemand ist mehr da, der mit mir gemeinsam lacht. Der die gleichen Dinge mag wie ich und der auch die gleichen Dinge hasst. In der Nacht schmiegt sich keiner mehr an meine Schulter. Unser gemeinsames Bett ist nun ein kalter und einsamer Ort. Erst jetzt wird mir klar, wie gut wir zueinander gepasst haben. Wie gut wir uns ergänzten.

Ich weiß, dass ich nicht ungeschehen machen kann, was ich getan habe. Ich weiß auch, dass ich meinen Fehler nicht wieder gut machen kann. Was geschehen ist, ist nun einmal geschehen. Aber glaube mir, ich bereue den Seitensprung aus ganzem Herzen. Keine Frau kann dir das Wasser reichen. Auch wenn mein Herz das schon immer wusste, brauchte es wohl diesen Fehler, damit auch mein Hirn das versteht.

Deswegen mein Herz: Verzeihe mir, wenn du kannst. Leicht ist das sicher nicht für mich. Aber ich hoffe, dass auch du noch an uns hängst. Wir sind so ein gutes Team. Ich liebe dich. Auch du hast doch nicht aufgehört mich zu lieben. Denke doch an all das, was wir gemeinsam erlebt haben. Was uns verbindet. Gib deinem Herzen einen Ruck und gibt mir noch eine Chance. Denn ich kann es nur immer und immer wieder sagen: Ich liebe dich.

Der Liebesbrief wurde zur Verfügung gestellt von Martin von Bergen, Autor des Buches „Das Geheimnis, wie sich ein Mann wieder in Sie verliebt“ und seit 2008 tätig als Einzel-Coach und Berater für Frauen in einer komplizierten, schmerzhaften Beziehungssit

Hallo Süße

ich weiß, das es ein Fehler gewesen ist, einfach so zu gehen. Der ganze Streit, so wie es kam, musst Du wissen, wollte ich absolut nicht! Wir haben uns in letzter Zeit zu wenig gesehen und es ist sehr schade. Ich schreibe Dir diesen Brief, weil ich den Drang danach verspüre, Dich nicht mit diesen Problemen alleine zu lassen. Genauso hast Du es nicht verdient, das ich Dich wegen solchen Stress Situationen, wie wir sie schon vorher gehabt hatten, ständig angemault habe. Mir tut es alles wirklich sehr leid. Und ich wünsche mir für uns beide nichts anderes, als das wir uns wieder zusammen setzen und offen darüber sprechen können. Du musst wissen, dass ich Dich von ganzem Herzen liebe und es bereue wie es die letzte Zeit verlief. Klar hat man auch mal schlechte Tage, doch in meinen Augen, überwiegt das Positive am Ende. Wir hatten bisher auch eine so schöne Gemeinsamkeit, die ich nie wieder missen möchte. Weißt Du noch als wir uns damals kennengelernt haben und Du zu mir meintest, wir würden ein hübsches Traumpaar abgeben und meine Reaktion darauf war, das ich Dich einfach geküsst habe. Weil ich es mich nie getraut hätte, es Dir so zusagen wie Du es mir gesagt hast. Ich bin froh, dass ich Dich habe und will nichts anderes als Dich für immer an meiner Seite zu haben. Ich vermisse Dich und hoffe Du gibst uns beiden eine neue Chance. In liebe

Lieber Paul

Da du leider nicht ans Telefon gehst, nicht mit mir reden möchtest und dich auch auf keinen Fall mehr mit mir treffen willst, versuche ich es auf diesem Weg. Es tut mir leid was vorgefallen ist und ich bin schuld, dass es dir jetzt so mies geht, aber vielleicht kann ich es irgendwie wieder gut machen. Bitte lass es mich wenigstens versuchen. Ich möchte die wunderschönen Jahre, die wir bis jetzt zusammen hatten, nicht einfach so aufgeben. Ich möchte noch ganz viele tolle Jahre mit dir zusammen erleben und zwar nur mit dir. Mit keinem anderen kann ich mir eine so schöne Zeit vorstellen, wie ich sie bis jetzt mit dir erleben durfte. Bitte lass uns das nicht alles vergessen, ich liebe dich doch so sehr. Ich möchte nicht einfach so von vorn anfangen, nicht ohne dich. Ich möchte dich spüren, wenn ich morgens aufstehe und abends, wenn ich ins Bett gehe. Ich brauche dich nicht nur morgens zum Frühstücken, sondern möchte dich am liebsten den ganzen Tag um mich haben. Wenn ich das Haus verlasse und zur Arbeit gehe denke ich an nichts anderes als an dich. Bitte rufe mich an und lass es und noch einmal zusammen versuchen. Ich möchte dich nicht verlieren.

In Liebe, Anna

Liebesschmerzen

An meinen erlauchten Herrn.

Nachdem die Liebesschmerzen, die ich aus Liebe zu Euer Gnaden den in verschiedenen Briefen und Gedichten niedergelegt habe, einzeln nicht vermocht haben, das Mitleid Euer Gnaden mit mir zu erregen, ja Euch nicht einmal bewogen haben, mir soviel Höflichkeit zu erzeigen, dass Ihr mir ein Wort zur Entgegnung schriebet, so habe ich mich entschlossen, sie alle in diesem Buch zu vereinigen, um zu sehen, ob es allen zusammen nicht gelingen dürfte, Euer Herz zu erweichen. Euer Gnaden werden daher hier nicht den Ozean meiner Leidenschaften, meiner Tränen und Qualen erblicken, da dieser ein grundloses Meer ist, sondern nur ein kleines Rinnsal davon. Doch sollen Euer Gnaden nicht glauben, ich habe dies getan, um Euch Eure Grausamkeit zu Gemüte zu führen – man kann von Grausamkeit nicht sprechen, wo keine Verpflichtung vorliegt – oder Euch eine trübe Stunde zu bereiten, sondern um Euch Eure Hoheit recht klar erkennen zu lassen und Euch zu erheitern. Wenn Ihr seht, welche Früchte Eure Härte gegen mich gezeitigt hat, so könnt Ihr daraus entnehmen, welcher Art die sein würden, die ihr Entstehen Eurer Milde verdankten, wenn es sich nämlich je ereignen sollte, dass der Himmel Euch Mitleid mit mir einflößte oder mir mit Euch ein edles, ein herrliches, ein göttliches Geschenk machte, nachdem auch die Qual mir Freude bereitet und Frucht getragen hat. Mögen daher Euer Gnaden, wenn Ihr Euren wichtigeren und angenehmeren Geschäften ein Mußestündchen abgewinnt, die Aufzeichnungen über die ernsten Liebessorgen Eurer allertreuesten und allerunglücklichsten Anassilla lesen und aus diesen Versen, die nur der Schatten ihrer wirklichen Liebe sind, ersehen, wie sie für Euch in Gedanken sorgt und empfindet; denn sicher wird es niemals geschehen, dass mein armes, trauriges Haus würdig wäre, seinen erhabenen Gast, nämlich Euer Gnaden, zu empfangen. Ich bin überzeugt, die Betten, die Zimmer, die Säle und alles übrige würden von den Klagen, dem Schluchzen, den Seufzern, den Tränen erzählen, die ich Tag und Nacht vergossen habe, während ich den Namen Euer Gnaden ausrief. Dabei habe ich aber stets selbst mitten in meinen größten Qualen den Himmel und mein glückliches Los gepriesen; denn es ist tausendmal besser, für Euch, Herr Graf, zu sterben, als um eines anderen willen in Freuden zu leben. Was tue ich aber? Denn ohne Not halte ich Euer Gnaden allzu lange auf und langweile Euch; zugleich begehe ich auch ein Unrecht gegen meine Verse, als ob sie nicht selbst ihre Sache führen könnten und der Fürsprache eines anderen bedürften. Ich beziehe mich daher auf sie und schließe, bitte aber Euer Gnaden, als niedrigste Belohnung meiner treuesten Dienstfertigkeit, mir beim Empfange dieses armen Büchleins die Gunst nur eines Seufzers zu spenden, der das Andenken an Eure vergessene und verlassene Anassilla auf so weite Ferne hin erneuere. Und du, Büchlein, Überbringer meiner Tränen, tritt in Gesellschaft meiner lauteren Treue so demütig wie möglich vor unserem Herrn auf. Und wenn du wahrnimmst, dass bei deinem Empfange sich jene ewigen Augen, die mein Schicksal sind, nur ein wenig erheitern, so sind all unsere Leiden gesegnet und all unsere Hoffnungen über Erwarten in Erfüllung gegangen. Und so sei Friede in Ewigkeit mit dir!

Gaspara Stampa an den Grafen Collalto

Ungnade

Euer Majestät, Ungnade und meine Kerkerhaft sind so ungewohnte Dinge für mich, dass ich weder weiß, was ich schreiben noch was ich zu meiner Entschuldigung vorbringen soll. Da Ihr nun in der Absicht, mich zu einem Geständnis zu bewegen, in welchem Falle Ihr mir Eure Huld wieder zuwenden wollt, jemand zu mir geschickt habt, von dem Ihr wißt, daß er von je mein erklärter Feind gewesen ist, so erkannte ich sofort nach Empfang der Botschaft Eure Willensmeinung. Und da ich, wie Ihr sagt, durch ein Geständnis der Wahrheit meine Freiheit wiedererlangen kann, so werde ich Eurem Befehl mit aller pflichtmäßigen Dienstwilligkeit nachkommen.

Glauben aber Euer Majestät nicht, daß Euer armes Weib je dahin gebracht werden könne, einen Fehltritt einzugestehen, wo mir nicht einmal ein Gedanke daran gekommen ist. Und um die Wahrheit zu sprechen, kein Fürst hat je ein in jeder Beziehung treueres und liebevolleres Weib besessen, als Ihr es in Anne Boleyn gefunden habt. Und ich hätte mit meinem Namen und meiner Stellung auch sehr wohl zufrieden sein können, wenn es Gott und Euer Majestät Gutdünken beliebt hätte. Niemals vergaß ich mich während meiner Erhebung zur Königin so weit, daß ich nicht stets an einen solchen Glückswechsel, wie er jetzt eingetreten ist, gedacht hätte. Denn da der Grund meiner Bevorzugung nur auf Euer Majestät vorübergehender Neigung beruhte, so wußte ich, daß die leichteste Veränderung hinreichen würde, diese Neigung auf irgendeinen anderen Gegenstand zu lenken. Ihr habt mich aus einem niederen Stande zu Eurer Königin und Gemahlin erkoren, weit über mein Wünschen und Begehren hinaus. Wenn Ihr mich daher einer solchen Ehre für würdig erachtet, so flehe ich Euer Majestät an, laßt nicht eine flüchtige Neigung oder einen schlechten Rat meiner Feinde mir Eure fürstliche Huld entziehen und laßt nicht zu, daß ein Fleck, ein so schmachvoller Fleck auf die Ehre Eurer so tugendhaften Gattin und der kleinen Prinzessin, Eurer Tochter, fällt. Stellt eine Untersuchung an, gütiger König, aber eine gesetzmäßige und laßt nicht meine geschworenen feinde als Ankläger und Richter über mich das Urteil sprechen. Ja, stellt eine öffentliche Untersuchung an (meine Wahrhaftigkeit braucht keine öffentliche Beschämung zu fürchten): dann werdet Ihr entweder meine Unschuld an den Tag gelegt, Euren Verdacht und Euer Gewissen beruhigt, die Schändlichkeit und Verleumdungssucht der Welt zuschaden gemacht oder meine Schuld klar und offen bewiesen sehen. Dann wird Euer Majestät, was Gott oder Ihr auch über mich beschließen mögt, frei von jedem offenen Tadel dastehen, und wenn meine Verfehlung auf diese Weise gesetzmäßig bewiesen ist, so steht es Euer Majestät sowohl vor Gott wie vor den Menschen frei, nicht nur über mich als eine ungetreue Gattin eine gerechte Strafe zu verhängen, sondern auch Eurer Neigung zu folgen, die sich bereits endgültig auf eine Dame gelenkt hat, um derentwillen ich mich in meiner jetzigen Lage befinde und deren Namen ich Euer Majestät seit geraumer Zeit hätte nennen können, da ich sehr genau weiß, nach welcher Seite sich mein Argwohn zu richten hat. Habt Ihr aber schon über mich beschlossen, und zwar daß nicht nur mein Tod, sondern auch eine schmachvolle Verleumdung Euch den Genuß Eurer ersehnten Glückseligkeit bringen solle, dann bitte ich zu Gott, er möge Euch Eure große Sünde und ebenso meinen Feinden, den Werkzeugen dazu verzeihen und wegen Eures unköniglichen und grausamen Verfahrens gegen mich nicht allzu scharf mit Euch ins Gericht gehen an jenem allgemeinen Gerichtstage, an dem Ihr und ich erscheinen müßt und an dem meine Unschuld, was auch die Welt von mir denken möge, unzweifelhaft an den Tag kommen und klar wie die Sonne bewiesen werden wird. Meine letzte und einzige Bitte soll die sein, daß ich allein die Last von Eurer Majestät Ungnade trage und daß die unschuldigen Seelen jener armen Herren, die sich wie ich höre, meinetwegen ebenfalls in enger Haft befinden, davon verschont bleiben. Wenn ich je vor Euren Augen Gnade gefunden habe, wenn je der Name Anne Boleyn Euren Ohren angenehm klang, dann erfüllt diese meine Bitte. Und so will ich aufhören, Euer Majestät länger lästig zu fallen, will vielmehr meine innigsten Gebete zur heiligen Dreieinigkeit emporsenden, sie möge Euer Majestät ihren mächtigen Schutz angedeihen lassen und Euch in all Euren Unternehmungen beistehen. – Aus meinem jammervollen Kerker im Tower, den 6. Mai. Eure gehorsamste und allezeit getreue Gattin.

 

Anne Boleyn an Heinrich VIII | Im Tower of London 1536

Liebesbriefe zum Verzeihen