Du bist fern,
ich schaue raus und sehe ihn leuchtend,
o welch tanzenden Stern,
es war jene Zeit, als wir uns dringend brauchten.

Doch du bist fern,
meine Augen schicken flammend Sternschnuppen
an deine Fenster ohne Lärm,
du siehst mein nächtliches Antlitz, verborgen hinter den Kuppen.

Bin ich der, der so fern dir ist?
Mein Atem schon versüßet deinen zarten Duft,
Meine Ohren hören immer, wenn du sanft sprichst,
Windes Hauch, welch lieblich Erwachen aus der Gruft.

Wir sind gar nicht fern,
federsanft schwebst du stets durch die Gestirne,
wie den leuchtend tanzend Stern hab ich sie so gern,
sie verschmelzen, unsere Herzen, wie zwei seelenverwandte Gehirne.

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